Drei Forderungen abgelehnt

31.01.2016

Gemeinderat Wald behandelt Stellungnahmen zur Baugebietserweiterung Steinbichl. Detaillierten Höhenplan erstellt

Gemeinderat Wald behandelt Stellungnahmen zur Baugebietserweiterung Steinbichl. Detaillierten Höhenplan erstellt

Mit der Planung für die zweite Erweiterung des Bebauungsplans Steinbichl beschäftigte sich der Gemeinderat Wald. Abgewogen wurden der eingegangenen Stellungnahmen zum frühzeitigen Verfahren. Ausschließlich Träger öffentlicher Belange hatten sich da gemeldet. Die Untere Naturschutzbehörde wollte die Festlegung,  dass jeder Bauwerber für sein Grundstück einen Flächengestaltungsplan vorlegen muss.  „Das führt einerseits zu eine höheren Wertigkeit der Bepflanzung, andererseits zu Mehrkosten für die Bauwerber“, erklärte Thomas Haag von Abtplan. Angesichtsder Tatsache, dass bereits Grünflächen im Bebauungsplan festgeschrieben sind, entschied sich der Gemeinderat einstimmig gegen diese Anforderung.

Ein Flächenmanagement forderte das Landratsamt im Bauplanungsrecht. Wald müsse erst nachweisen, dass aus der Gemeinde heraus Bedarf an weiteren Wohnbauflächen besteht, damit die Baugebietserweiterung genehmigungsfähig ist. Ein Flächenmanagement sei nur im Flächennutzungsplanverfahren möglich. Dieser Plan stünde aber in Wald derzeit nicht zur Diskussion, weil dort die betroffene Fläche bereits für künftige Wohnbebauung ausgewiesen sei, führte Haag aus. Eine städtebauliche Nachverdichtung hatte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefordert.

Der Plan ermögliche sowohl eine Einzel- als auch eine Doppelhausbebauung, so der Planer. Eine weitere Verdichtung sei nicht notwendig. Andere Stellungnahmen hatte er als Hinweise in den Bebauungsplantext eingearbeitet. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass den Abwägungen wie vorgetragen zugestimmt wird.

Auch den Billigungsbeschluss für die nochmalige Auslegungdes Planes fasste er einstimmig. Vorher hatte Haag erläutert, wie der Bebauungsplan seit der vorzeitigen öffentlichen Auslegung weiterentwickelt wurde: Ein detaillierter Höhenplan wurde angefertigt und eine Tabelle, aus der hervorgeht, wie hoch jedes Wohnhaus im Gelände sein darf, wurde ebenfalls eingefügt. „Wir haben auf harmonische Höhenübergänge geachtet, so dass kein Haus im Loch verschwindet oder aus der Bebauung herausragt“, sagte der Planer. Die Garagen wurden von den Höhenfestlegungen ausgenommen. Mittlerweile steht fest, dass das Regenwasser im Baugebiet nicht versickert werden kann. Es wird in einem gemeindlichen Regenwasserkanal gedrosselt dem Brantelsbach zugeleitet.

Eine entsprechende Regelung enthält nun auch der Bebauungsplanentwurf. Lediglich bei einem Baugrundstück sei die Kellerentwässerung nicht im freien Gefälle möglich. Eine Regelung über die Ausgestaltung und Kostentragung des öffentlichen Teils der Hofeinfahrten wurde in den Hinweisteil aufgenommen und soll auch Bestandteil der Grundstückskaufverträge werden. (hie)

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